Steuerungsüberwachung: Von der SPS via OPC ins Intranet

Für einen großen kommunalen Betrieb im süddeutschen Raum habe ich eine Überwachungsmöglichkeit der existierenden und räumlich weit verteilten SPS-Geräte (Speicherprogrammierbare Steuerung) via dem existierenden OPC-Server programmiert und implementiert.

Mit der Lösung können sich die Mitarbeiter jederzeit und an jedem Ort (nötig ist ein beliebiger, auch sehr schmalbandiger oder langesamer Internetzugang) durch den Aufruf einer Webseite einen schnellen Überblick über den Status der Steuerung selbst und/oder der Geräte (Status) verschafffen. Bereits positiv getestet und für die Zukunft auch angedacht ist es über "Trigger" (vorhanden ist eine AIP der Videc GmbH) beim Über- oder Unterschreiten von Grenzwerten einen Alarm und ggf. auch eine Eskalationskette auszulösen. Ebenso wäre es auch möglich direkt von einer Webseite aus Steuersignale via OPC an die SPS-Geräte und damit an die steuerbaren Maschinen zu senden. Der Kunde will nunmehr darüber nachdenken wie er die von mir aufgezeigte und von ihm als sehr interessant angesehene Möglichkeit nutzt.

Technisch sieht die jetzt bestehede Lösung so aus, dass als Cronjob regelmäßig (konfigurierbar) ein Skript die Daten ermittelt und zu einer "quasistatischen" Webseite zusammen stellt, die dann über einen beliebigen Webserver ausgeliefert werden kann. So wäre es z.B. möglich den Zustand auch in einer beliebigen Anzahl von (Dienst)räumen über billige Anzeigegeräte jederzeit sichtbar zu machen. Eine Zugriffsteuerung ist über den Webserver möglich, bei Verwendung eines IIS (Internet Information Servers) kann sogar die ganz einfach Benutzerverwaltung der Domain genutzt werden. Der Kunde hat, soweit ich die Lösung programmiert, installiert und konfiguriert habe alle Quelltexte und ein Handbuch erhalten damit er die Installation jederzeit durch die Mitarbeiter seiner eigenen IT-Abteilungen neu vornehmen und anpassen kann.

Der Kunde kann selbst durch Einfügen (auch Ändern oder Löschen) in einer einfachen Konfigurationsdatei (es sind immer nur zwei Zeilen pro Gerät) Änderungen selbst vornehmen.

Gekostet hat das meinen Kunde lediglich knapp über 550 Euro für die Lizenz eines OPC-Clients von OPC-Labs (welcher die notwendigen Programmierschnittstellen u.a. für Visual Basic, PHP, Perl, C# bereit stellt) und mit deutlich unter 2000 Euro lediglich etwa 20% der Summe, welche ein wohl mehr vor Gericht gegen seine Kunden als am Markt agierender "innovativer Internetdienstleister" und "Marktführer" über vier Jahre hinweg für primitive, mit einer Art "Baukasten" erstellte Webseiten selbst von Frisören, Bäckern und Bratwurstbuden (das ist die bittere Realität und also kein Scherz) verlangt.

Klasse drückt sich also nicht immer in "irren" Preisen aus.

Interessenten an einer vergleichbaren (oder ganz anderen) Lösung können mich gern kontaktieren. Ich mag derlei "schwierige" Aufgaben.


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